Übersichten zu aktuellen Regelungen


Personen, die in die Bundesrepublik Deutschland einreisen wollen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem zum Zeitpunkt der Einreise als Risikogebiet eingestuften Gebiet aufgehalten haben, müssen gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung folgende Pflichten erfüllen:


1. Anmeldepflicht

Die digitale Anmeldung erfolgt durch Nutzung des Einreiseportals.

Die erhobenen Daten und Nachweise werden der zuständigen Behörde übermittelt.

Falls eine digitale Einreiseanmeldung nicht möglich ist, muss während der Einreise eine vollständig ausgefüllte Ersatzmitteilung mitgeführt werden.


2. Absonderungspflicht (Quarantäne)

Virusvariantengebiet:

Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet beträgt die Quarantänedauer 14 Tage. Eine Verkürzung

der Quarantänedauer durch einen Genesenen-, einen Impfnachweis oder eine zweite Testung ist

NICHT möglich.


Hochinzidenzgebiet:

Bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet beträgt die Quarantänedauer 10 Tage. Eine Verkürzung ist

möglich durch die Übermittlung eines Genesenen- oder Impfnachweises an die zuständige Behörde

über die Einreiseanmeldung oder an reise@landkreis-aurich.de. Eine Verkürzung durch einen zweiten

negativen Test (PCR- oder Antigentest) ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise

(Einreisetag = Tag 1) möglich.


Risikogebiet das weder als Hochinzidenz- noch als Virusvariantengebiet ausgewiesen ist:

Die Quarantänedauer beträgt 10 Tage. Eine Verkürzung ist möglich durch die Übermittlung eines

Genesenen-, eines Impfnachweises oder eines Testnachweises (PCR- oder Antigentest) an die

zuständige Behörde (über die Einreiseanmeldung oder an reise@landkreis-aurich.de).

Für die Absonderung müssen sich Einreisende unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die

eigene Wohnung oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben. In dem Absonderungszeitraum ist

es nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.


3. Nachweispflicht

Personen, die das sechste Lebensjahr vollendet haben, müssen bereits bei der Einreise über einen Genesenen-, einen Impfnachweis oder einen negativen Testnachweis verfügen, wenn sie aus einem Hochinzidenzgebiet oder einem Virusvariantengebiet einreisen oder wenn sie auf dem Luftweg einreisen.

Der Test auf SARS-CoV-2 darf maximal 48 Stunden vor der Einreise erfolgen, bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet maximal 24 Stunden vor der Einreise.


Bei Einreise aus einem nicht als Hochinzidenz- oder als Virusvariantengebiet eingestuften Gebiet muss ein Genesenen-, ein Impf- oder ein Testnachweis spätestens 48 Stunden nach der Einreise vorliegen.


Auch nach einer negativen Testung besteht die Verpflichtung, das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich zu informieren, wenn innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 wie Fieber, Husten, Geruchs- oder Geschmacksverlust oder Atemnot auftreten.

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